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Es ist kein Zufall, dass sich der Verein im Bahnhof Markersdorf-Taura
angesiedelt hat. Der Bahnhof liegt am Strecken-Kilometer 11,8
(ausgehend von Wechselburg)
und ist mit seinen drei Hauptgleisen und vier Nebengleisen der größte
Unterwegsbahnhof der Strecke. Bis zum letzten Betriebstag wurde die Abhängigkeit
zwischen Weichen und Signalen mittels Schlüsseln hergestellt. Vom hölzernen
Stellwerks-Anbau am Empfangsgebäudes konnten jedoch nur die beiden Einfahr-Signale
über Drahtzüge "fernbedient" werden. Da regelmäßig Zugkreuzungen stattfanden und die Industrieanschlüsse von hier aus bedient wurden, war oft ein lebhaftes Treiben zu beobachten. Für den Dienst im Bahnhof zwingend notwendig war ein Fahrrad. Mit diesem fuhr der Fahrdienstleiter zwischen den Bahnhofsenden hin und her um Weichen für die benötigten Fahrstraßen zu stellen. Das nahm bis zu zehn Minuten Aufenthalt in Anspruch. Insgesamt gab es 15 handbediente Weichen.
Die Anlagen des Bahnhofs sind recht umfangreich. Neben dem Empfangsgebäude sind
die Bahnmeisterei und das Wasserhaus original erhalten. Die
Güterverwaltung, die Kopf- und Seitenrampe sowie die Gleiswaage befinden sich gegenüber
an der Ladestraße. Nach der Verkehrseinstellung montierte die Deutsche Bahn den Wasserkran und die original sächsische Bahnhofsuhr ab. Diese konnte der Verein im Sommer 2005 zurück erwerben. Die Dreiecksuhr, Weichenlaternen und Schildertafeln nahm der Verein in sichere Verwahrung. |
Luftbild / Gleisplan
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